Caritas-SchülerInnen in der weiten Welt

Dieses Jahr machen so viele Schülerinnen und Schüler der caritas.schule ihr Praktikum im Ausland wie noch nie: Fünfzehn junge PraktikantInnen wagen den Schritt hinaus aus der HLW für Sozialmanagement und wenden ihre Kenntnisse vor Ort an.

Direktor Helmut Bitschnau ist begeistert von der Initiative seiner Schülerinnen und Schüler. Dieses Jahr werden fünfzehn unserer HLW-Schülerinnen und Schüler ihr Praktikum in den verschiedensten Einrichtungen im Ausland machen: Der Reigen beginnt in Caritas-Behinderteneinrichtungen in München und im Jüdischen Krankenhaus in Berlin, führt zu einem Kindergarten in Spanien über einen Industriebetrieb in England und ein Straßenkinderprojekt in Bulgarien und endet schließlich in einem Sozialprojekt in Tansania.

Gemeinsam mit Gisela Smolek, Lehrerin für Sozial- und Projektmanagement, unterstützt er diese Auslandspraktika: „Praktika haben in unserer Schule einen besonders hohen Stellenwert. Daher ist es sehr wichtig, dass unsere Schülerinnen und Schüler sowohl im praktischen Bereich als auch in der Fremdsprache und in ihren personalen und sozialen Kompetenzen gestärkt werden. Das fördert letztendlich auch die ohnehin hohe Unterrichtsqualität an unserer Schule.“

Die Praktika in Europa werden zusätzlich vom EU-Förderprogramm Erasmus+ unterstützt, das die beiden an der Schule ins Leben gerufen haben. Dieses Jahr wird sogar eine Studierende des Caritas-Kollegs für Sozialpädagogik ins Projekt aufgenommen, die ihr Praktikum in einem Kindergarten in Frankreich absolviert.

Die Erwartungen unserer PraktikantInnen sind hoch und breit gestreut: Linda Ombres „möchte besser Englisch lernen“, Adriana Skacel „wollte schon immer in die Welt hinaus“, Sarah Hallinger freut sich schon sehr darauf, „den afrikanischen Lebensstil kennenzulernen und einen Monat in diese Welt einzutauchen“. Was sie alle verbindet, ist das Bestreben, das in der Schule Gelernte praktisch anzuwenden und sich persönlich weiterzuentwickeln.

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