Landesrätin Daniela Gutschi zu Besuch in der caritas.schule

Am Mittwoch, den 10. Dezember, hatten wir „Hohen Besuch“: Landesrätin Daniela Gutschi und Caritas-Direktor Kurt Sonneck besuchten uns in der caritas.schule und informierten sich insbesondere über unsere Fachschule für Sozialberufe mit Pflegevorbereitung.

LRin Gutschi über die Bedeutung dieser Ausbildung für junge Menschen und unser Gesundheitssystem:

„Die Ausbildungen im Pflegebereich sind sehr vielfältig und so haben wir es in den letzten Jahren geschafft, dem akuten Mangel an Fachkräften effektiv entgegenzuwirken. Eine besondere Stellung nimmt dabei die Fachschule für Sozialberufe ein. Hier können Schülerinnen und Schüler ihre Ausbildung bereits mit 14 Jahren beginnen, sodass ein nahtloser Übertritt aus der Pflichtschule möglich ist. Dank der großen Durchlässigkeit im System stehen den Absolventinnen und Absolventen alle Wege – vom direkten Berufseinstieg über eine weiterführende Schule und in weiterer Folge bis hin zu einem Studium – offen. Damit stärken wir nicht nur unser Gesundheits- und Sozialsystem, sondern eröffnen jungen Menschen echte Zukunftschancen.“

Aktuell besuchen rund 40 Schüler*innen diesen Schwerpunkt, elf Absolvent*innen sind bereits im Beruf.

Diese Ausbildung beginnt direkt nach der Unterstufe, nach neun Semestern sind die Schülerinnen und Schüler fit für die (Langzeit-)Pflege und Betreuung: Als Pflegeassistent*innen und Fachsozialbetreuer*innen, aber auch für medizinische Assistenzberufe und als Bürokauffrau/-mann. Die verkürzte Ausbildung ist durch die Kombination der beiden Schulen möglich und in Salzburg einzigartig.

„Der Fachkräftemangel in Pflege und Betreuung ist weiterhin besorgniserregend und eine große Herausforderung. Deshalb brauchen wir verschiedenste Angebote, um Fachkräfte für die Arbeit mit Menschen auszubilden, sowohl für Pflege- als auch für Betreuungsberufe. Unsere Schulform vereint beides und öffnet für die Absolvent*innen verschiedenste Möglichkeiten im stationären Bereich und in der Langzeitpflege und -betreuung. Und vor allem: die Ausbildung startet bereits mit 14 Jahren, die Absolvent*innen starten mit 18 Jahren direkt in die Arbeit“, so Kurt Sonneck.

Lena Fuchs ist Schülerin der vierten Klasse des Schwerpunktes, hat bereits die Ausbildung zur Pflegeassistenz abgeschlossen und startet jetzt mit der Pflegefachassistenz: „Ich wollte immer in den Sozialbereich und die Kombination mit Pflege hat mich angesprochen. Ich habe die Entscheidung keinen Tag bereut, die Schulwahl ist perfekt. Wir sind eine kleine Gruppe, es ist alles sehr kollegial. Bei den Praktika kann man das Gelernte gleich anwenden und ist super vorbereitet!“

Eine der Absolventinnen des ersten Jahrganges ist Janine Haubentratz. Sie hat gleich nach dem Abschluss in einem Seniorenwohnhaus gearbeitet: „Jeder Tag ist anders, das ist schön und herausfordernd. Ich mache nun gerade die Matura und werde dann weiterschauen. Ich möchte aber auf jeden Fall in der Pflege bleiben.“

Unsere (stv.) Schuldirektorinnen berichten:

Marion Mikenda, stv. Direktorin der caritas.schule für Wirtschaft und Soziales: „Wir kombinieren hier unsere beiden Caritas-Schulen und können die Ausbildung dadurch schon nach der Unterstufe und mit Verkürzung um ein Semester anbieten. So können wir junge Menschen für besonders wichtige zukunftssichere Berufe am Menschen ausbilden. Unsere langjährige Erfahrung in den beiden Caritas-Schulen sowie die Verzahnung unserer Fachschule mit der Schule für Sozialbetreuungsberufe stehen für ausgezeichnete Ausbildung und beste Chancen am Arbeitsmarkt.“

Johanna Harb, Direktorin der Caritas Schule für Sozialbetreuungsberufe: „Gerade in der Langzeitpflege, zum Beispiel in Seniorenwohnhäusern, ist die Kombination aus Pflege und Betreuung ganz wichtig. Und gerade in diesem Bereich wird ja der Bedarf angesichts der demografischen Entwicklung in den nächsten Jahren besonders stark ansteigen. Die jungen Leute beginnen mit 14 und sind mit 18 Jahren fertig ausgebildet. Wir können somit schon sehr junge Menschen auf die Reise in die Pflege- und Betreuungsberufe schicken. Mit 18 können sie ausgezeichnet qualifiziert in diversen Berufen zu arbeiten beginnen.“

Stolz auf den Schulschwerpunkt „Fachschule für Sozialberufe mit Pflegevorbereitung“ und auf die ersten Absolvent*innen: Marion Mikenda, stv. Direktorin der caritas.schule für Wirtschaft und Soziales, Johanna Harb, Direktorin der Caritas Schule für Sozialbetreuungsberufe, Landesrätin Daniela Gutschi, Absolventin Janine Haubentratz und Caritas-Direktor Kurt Sonneck.

Text und Fotos Caritasverband der ED Salzburg