2.000,- für das Straßenkinderprojekt in Alexandria, Ägypten

Wie jedes Jahr haben sich die Schülerinnen und Schüler der caritas.schule für Wirtschaft und Soziales auch dieses Jahr in der Fastenzeit der Unterstützung eines besonderes Projekts gewidmet: Dem Straßenkinderprojekt der Caritas in Alexandria/Ägypten.

In zahlreichen Aktionen und mit viel Engagement haben sie rund € 2.000,- gesammelt und diesen Betrag in der schulischen Osterfeier an Claudia Prantl, die Leiterin der Auslandshilfe der Caritas Salzburg, übergeben. „Ich bin von diesem enormen Einsatz der Schülerinnen und Schüler sehr beeindruckt. Mit diesem Geld können wir mit unserem Betreuungsbus einen ganzen Monat lang die bedürftigen

Kinder auf der Straße versorgen. Dieser Bus ist jede Nacht mit einem Team bestehend aus Sozialarbeitern und einer Krankenschwester im Einsatz.“

Wir gratulieren und danken sehr herzlich!!

Der speziell adaptierte Bus dient beim nächtlichen Streetwork als mobiler Stützpunkt und fährt nach einem festgelegten Plan jede Nacht einen anderen öffentlichen Platz an, wo sich erfahrungsgemäß viele Straßenkinder aufhalten. Im abgetrennten hinteren Teil des Busses gibt es eine Krankenstation, wo eine Krankenschwester die Kinder untersuchen und im Notfall leichtere Verletzungen behandeln bzw. verarzten kann.

Im vorderen Teil des Busses ist Platz für individuelle Gespräche der Sozialarbeiter mit den Kindern. Ein Klapptisch und Klappstühle werden ebenfalls im Bus mitgeführt, die – wo immer er zum Einsatz kommt – neben dem Bus aufgestellt werden und dann als mobiles Klassenzimmer für Alphabetisierungskurse, Bastelaktivitäten oder Aufklärungsunterricht zu Themen wie Hygiene, Drogen, Vermeidung von Verletzungen oder sonstige Gesundheitstipps dient. Die Kinder bekommen auch etwas zu essen.

Hauptzweck des Projektes ist es, den oft misstrauischen Straßenkindern eine niederschwellige Kontaktmöglichkeit zu bieten, um sie auf diesen Weg über die zahlreichen anderen Hilfsangebote der Caritas Alexandria zu informieren, wie etwa das Tageszentrum für Straßenbuben, die Notschlafstelle oder die betreuten Wohnprojekte für Straßenkinder (sowohl Buben wie auch Mädchen). Während der unruhigen Revolutionszeiten in Ägypten litt das Projekt unter der schlechten Sicherheitssituation im ganzen Land, was es zeitweise erforderlich machte, den nächtlichen Einsatz vorübergehend einzustellen und nur tagsüber aktiv zu sein.

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